Dirndl

Dirndl

Das Wiesnfieber hat nun auch Sachsen erreicht und geschafft, dass sogar ich im September diesen Jahres zum ersten Mal zu einem Oktoberfest gehen werde. Dies habe ich zum Anlass genommen, ein Dirndl zu nähen und ich muss zugeben, dass ich mich damit recht schwer getan hab.

Aber es ging besser als befürchtet und nun möchte ich Euch jetzt zeigen, wie mein zweites selbst genähtes Dirndl entstanden ist. Mein erstes Dirndl hatte ich für mich selbst genäht und es ist für mich alles andere als perfekt geworden. Fürs Erste Mal allerdings und dafür, dass ich bis dahin noch nie ein echtes Dirndl live gesehen habe, war es doch ganz gut geworden. Hier seht Ihr eine kleine Bilderauswahl von meinem ersten Dirndl:

Das Nähen dieses Dirndls hat mir unerwarteter Weise aber so viel Spaß gemacht, sodass ich beschlossen habe, auch noch ein Zweites Dirndlkleid für meine Tochter zu nähen.

Geholfen hat mir dabei die so toll gestaltete Anleitung von Anja von La Bavarese. Der Schnitt ist von Budastyle, Dirndl 150.

Hier seht Ihr die Fotos vom Zuschnitt, wo sich auch gleich der erste Fehler eingeschlichen hat.

Finde den Fehler

Finde den Fehler

Ich dachte, diesen Fehler macht man nur einmal im Leben. Mir ist das nämlich schon einmal beim Nähen einer Tasche passiert und jetzt hier wieder bei allen Oberteilen. Beim Zuschnitt kam ich nicht mal ansatzweise auf die Idee, aufs Muster zu achten.

Dabei hatte ich aber noch Glück im Unglück:

  • Beim Rockteil standen zufällig die Vögel nicht auf dem Kopf, das wäre echt zum Problem geworden, denn diesen Stoff hätte ich möglicherweise nicht mal mehr nachkaufen können,
  • ich hatte noch nicht mit dem Nähen begonnen und
  • der Stoff hat gerade noch gereicht, um die Oberteile noch einmal richtig zuzuschneiden.

Weiter ging es dann mit dem Mieder, der Schürze und mit dem Rockteil. Das Nähen hat einfach geflutscht, sogar beim Einnähen des seitlichen Reißverschlusses gab es keine gröberen Schnitzer, dank Anjas Anleitung. Hier seht Ihr ein paar Fotos vom Zwischenergebnis:

Ich habe noch gar nichts zu den Stoffen erzählt. Der Stoff mit den Vögelchen ist ein Baumwollstoff (Webware) aus dem Karstadt. Auch den rosafarbenen Schürzenstoff habe ich dort gekauft. Dieser ist sogar dehnbar und fällt dadurch sehr schön, finde ich. Da ich gerne den Stoff von der Menge her reichlich kaufe (meistens dann, wenn ich unvorbereitet einkaufen gehe), hat der Schürzenstoff auch gerade so noch als Futterstoff fürs Mieder gereicht.

Für die Verzierungen habe ich nun noch über ebay verschiedene Zierbänder für die Schürze und auch fürs Mieder bestellt. Natürlich soll auch dieses Dirndl seine legendären “Froschgoscherln” bekommen, damit auch Insider sehen können, dass dies kein Dirndl “von der Stange” ist.

Und nun kann die Feierei losgehen. Hier sind die Tragefotos vom Pichmännel in Dresden:

Auch eine Tasche durfte nicht fehlen. Dafür habe ich das Schnittmuster “Lulu” von pattydoo verwendet. Das Material ist für das hier beschriebene Dirndl rosafarbener Filz.

lulu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.